Foliengewächshaus

Wem vom Anbauvolumen ein Zimmergewächshaus nicht reicht oder wer nicht nur Sämline hochziehen möchte, aber die teure Anschaffung eines festverbauten Treibhauses scheut (oder auch den Platz nicht hat, keine geeignete Ebene Fläche zur Verfügung hat bzw. evtl. auch keine Genehmigung erhält), der entschließt sich meist für den kleineren Bruder: Das Foliengewächshaus.

Foliengewächshaus Formen

Der Klassiker der Folientreibhäuser ist die die länglich, flache Tunnelform. Der Nachteil dieser Konstruktion liegt allerdings in der Tücke der Belüftung: diese kann eigentlich nur durch gleichzeitiges Öffnen beider Seiten gewährleistet werden. Andere Varianten bieten z.B auch Rollo-Funktionabiltät, d.h ganze Bereich der Konstruktion können einfach nach oben gezogen werden.

Auf das Fundament wird meist komplett verzichtet - evtl. werden ein paar Bretter zur Stabilisierung darunter gezimmter. Teilweise werden entsprechende Konstruktionen auch einfach über bestehende Beete gesetzt.

relative Kurzlebigkeit

Wer längerfristige Lösungen sucht wird mit diesen Foliengewächshäusern meist nicht viel Freude haben. Dazu sind die Konstruktionen (die ja auch Wind und Wetter ausgesetzt sind) einfach nicht stabil genug. Bei guter Pflege und Abbau im Winter kann mit einer Nutzungsdauer von etwa 2-4 Jahren gerechnet werden. Die Folie wird einfach mit der Zeit zu "blind" und weist zu viel Sonnenlicht ab.

günstiger Eigenbau

Natürlich können Gärtner (die ja zumeist auch handwerklich begabt sind) sich mittels Holzrahmen und Folie einfach selbst entsprechende Konstruktionen zurechtzimmern. Diese stehen im Zweifel den Kaufvarianten nicht allzuviel nach. Lediglich bei der Wahl der Folie sollte man darauf achten, daß diese auch für den gedachten Zweck geeignet sind.

Foliengewächshäuser, die in z.B Online Shops verkauft sind werden oft auch als Pflanzenzelt oder Tomatenhaus bezeichnet.